Jede Art von Kleidung hat eine Schutzfunktion, gegen Auskühlung oder Sonnenbrand zum Beispiel. Es gibt allerdings Kleidungsstücke, die einen speziellen Schutz vor ganz bestimmten Gefahren bieten. Zur Schutzkleidung gehören die schusssicheren Westen der Polizei, Schutzhelme, die auf dem Bau getragen werden, mit speziellen Sohlen oder Beschlägen ausgerüstete Arbeitsschuhe, Arbeitshandschuhe, die die Hände der Träger vor Verletzungen schützen sollen, im Beruf oder auch bei der Haus- und Gartenarbeit. Auch beim Sport getragene Kleidungsstücke haben zum Teil eine Schutzfunktion. Der Fahrradhelm und der Motorradhelm schützen den Kopf des Trägers bei Unfällen vor Kopfverletzungen. Der Taucheranzug bewahrt den Taucher vor dem Auskühlen; der Wanderstiefel verhindert ein Umknicken des Knöchels auf schwierigen Wegstrecken und schützt so vor Verletzungen. Im weiteren Sinne kann man auch Schutzpolster für Knie oder Ellenbogen, wie sie von Inline-Skatern und Skateboard-Fahrern getragen werden, zur Schutzkleidung rechnen sowie Reithosen mit besonderen Polsterungen an den Innenseiten der Schenkel zum Schutz vor Hautschädigungen beim Reiten.